Was ist eine Binomialverteilung?
Die Binomialverteilung beschreibt die Wahrscheinlichkeiten dafür, wie oft ein bestimmtes Ereignis (der „Erfolg“) in einer festen Anzahl von gleichartigen und unabhängigen Zufallsexperimenten auftritt. Betrachtet wird dabei eine Folge von Experimenten, bei denen es immer nur zwei mögliche Ausgänge gibt: Erfolg oder Misserfolg. Die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg beträgt in jedem einzelnen Versuch und bleibt bei allen Wiederholungen gleich. Die zugehörige Zufallsvariable zählt dann, wie viele Erfolge in den Versuchen vorkommen. Da nur bestimmte, zählbare Werte wie möglich sind, handelt es sich um eine diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilung. Ein typisches Beispiel ist das mehrmalige Werfen einer Münze oder eines Würfels.Formel:
Diese Formel gibt die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass in Versuchen genau Erfolge auftreten. Dabei ist- die Größe der Stichprobe,
- die Erfolgswahrscheinlichkeit des Ereignisses,
- die Anzahl der Erfolge im Zufallsexperiment,
- und der Binomialkoeffizient.
Formeln
Einzelwahrscheinlichkeit
Bei n Versuchen genau k Erfolge
Einzelwahrscheinlichkeit
Bei n Versuchen genau k Erfolge
Die Wahrscheinlichkeit, in unabhängigen Versuchen genau Erfolge zu erzielen, lautet:Die Formel setzt sich aus mehreren Teilen zusammen:
Der Binomialkoeffizient zählt, auf wie viele verschiedene Arten die Erfolge innerhalb der Versuche angeordnet sein können.
Der Term beschreibt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass genau diese Erfolge eintreten, und steht für die Wahrscheinlichkeit der restlichen Misserfolge.
Der Binomialkoeffizient zählt, auf wie viele verschiedene Arten die Erfolge innerhalb der Versuche angeordnet sein können.
Der Term beschreibt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass genau diese Erfolge eintreten, und steht für die Wahrscheinlichkeit der restlichen Misserfolge.
Kumulierte Wahrscheinlichkeit
Bei n Versuchen höchstens k Erfolge
Kumulierte Wahrscheinlichkeit
Bei n Versuchen höchstens k Erfolge
Oft interessiert man sich nicht nur für genau Erfolge, sondern dafür, dass höchstens
Erfolge auftreten.
Diese kumulierte Wahrscheinlichkeit ergibt sich aus der Summe aller Einzelwahrscheinlichkeiten
von bis :Damit wird jede mögliche Anzahl an Erfolgen berücksichtigt, die kleiner oder gleich der
gewünschten Obergrenze ist.

